CONTENT - aus Miniaturen werden Erzählungen. Die Doppeldeutigkeit des Wortes CONTENT, zum einen "der Inhalt" und zum anderen "zufrieden sein", ist die Inspiration der Sammlung von Kompositionen des Vibraphonisten Oli Bott. Oft nur einzelne Zeilen komponierte Musik sind der Ausgangspunkt für improvisierte Erzählungen, in denen die vier Musiker mit großer Spielfreude Form und Arrangements der Stücke immer wieder neu gestalten. Es entsteht ein Plädoyer für Vertrauen, Respekt, Offenheit, Zuhören und Mitfühlen.
John-Dennis Renken | Trompete
Oli Bott | Vibraphon
Oliver Potratz | Bass
Sebastian Merk | Drums
John-Dennis Renken
John-Dennis Renken wurde in Bremen geboren und lebt seit 2001 im Ruhrgebiet. Er war 2017 "Improviser In Residence" in Moers und ist Preisträger des Jazz Pott 2021. Zudem war er im Mai 2014 Gastsolist bei der WDR Big Band, wo seine Kompositionen für das Zodiak Trio speziell für die WDR Big Band arrangiert wurden. Er spielte Konzerte, Festivals und Tourneen durch Deutschland, Belgien, Holland, Frankreich, England, Luxembourg, Polen, Marokko, Mittelamerika, Italien, Schweden, Tschechien, USA etc., in verschiedensten Besetzungen, u.a. mit dem Zodiak Trio, TRIBE, Carla Bley und Steve Swallow, der WDR Big Band, der NDR Big Band, der Monika Roscher Big Band, The Dorf, John-Dennis Renken Solo, Angelika Niescier, Eric Schaefer & The Shredz, John Thomsen, Marsen Jules, André Nendza’s a.tronic, Niescier-Renken-Kracht-Thomé, Michael Wollny, dem Stefan Schultze Large Ensemble, dem Torino Jazz Orchestra, dem JJO NRW, dem BuJazzO, friendshipOFFbeat uvm. Er hatte das Vergnügen, auf so namhafte Festivals wie z.B. das "Klara Festival" in Brüssel, das Moers Festival, das "Traumzeit Festival" in Duisburg, "Ciclo de Jazz" in Caracas, Venezuela, das "Trytone Festival" in Amsterdam, das "Jazztopad Festival" Wroclaw, das Jazzfest Bonn und zur größten Jazzmesse Europas, der "jazzahead", eingeladen zu werden. Ebenso wurde er mit einigen Förderpreisen bedacht (u.a. Jazz Pott 2021, Jazzpreis Ruhr 2011, 2. Preis beim Neuen Deutschen Jazzpreis 2011, jazzwerkruhr 2007 und 2009, JazzBremen, Young Energy, Young Energy Solistenpreis). Zudem trat er bei zahlreichen CD-, Rundfunk-, Theater-, Hörspiel- und Fernsehproduktionen in Erscheinung, u.a. bei Radio Bremen, ARD, ZDF, BR und WDR, sowie am Schauspielhaus Düsseldorf, am Theater Oberhausen, am Grillo Theater Essen und den Bad Hersfelder Theaterfestspielen. Des Weiteren ist er Dozent für Jazz-Trompete an der Folkwang Universität der Künste.
Oli Bott
Oli Bott studierte Vibraphon und Komposition am Berklee College of Music in Boston bei Lehrern wie Gary Burton und Bob Brookmeyer und schloss mit "summa cum laude" ab. Seitdem freischaffender Musiker in Berlin, mehrere Stipendien des Berliner Senats, Kompositionsaufträge für sein eigenes Jazzorchester, Rundfunk- und Fernsehmitschnitte zahlreicher Konzerte im In- und Ausland, Sieger bei internationalen Wettbewerben wie NDR-Musikpreis für Jazzdirigenten, 1. Preis Leipziger Improvisationswettbewerb, Europ Jazz Contest und Wayne Shorter Award, USA.
Oli liebt es, gute Musik aller Stilistiken zu interpretieren und seine eigenen Geschichten über Werke der Klassik, des Jazz, des Rock und der Weltmusik zu improvisieren. So reicht sein Portfolio von der rumänischen Rockband ZMEI3 über die Arbeit mit der Cellistin Anna Carewe und dem Sheridan Ensemble (genreübergreifendes Ensemble von Barock und Klassik bis Jazz, Rock und Improvisation) bis zu seinem Jazz Trio mit den Phantasiegeschichten CHRONICLES OF JAZZ, in denen Kompositions-Giganten aus Klassik, Jazz und mehr aufeinander treffen und seinem Jazz Quartett mit seinen Miniaturen CONTENT, aus denen in großen Improvisationen Erzählungen gestrickt werden. Er spielte auf Festivals wie WOMAD Festival, Electric Castle Festival, Schwetzinger SWR Festspiele, Schleswig Holstein Musik Festival, Niedersächsische Musiktage, Beethovenfest Bonn, WDR Jazz Festival Köln, Händel Festspiele Halle, Musikfest Stuttgart und Kurt Weill Fest Dessau.
Seit 2001 unterrichtet Oli Improvisation für klassisch ausgebildete Musiker und Musikerinnen in Berlin und gibt Workshops für das Education-Programm der Berliner Philharmoniker, die Hochschule der populären Künste Berlin, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus und die Landesmusikakademie Berlin.
2022 bekam er vom Deutschen Bundestag den Auftrag, zum Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Hymne Deutschlands eine 60-minütige Hommage an Haydn´s Werk zu komponieren, die er mit Anna Carewe, Markus Stockhausen, Oliver Potratz und Eric Schaefer produziert hat und auf www.dasdeutschlandlied.de veröffentlicht ist.
Oliver Potratz
Wurde 1973 geboren, studierte Klassik und Jazz bei namenhaften Lehrern und ist als Sideman, Kollektivmitglied, Bandleader und Produzent auf über 70 CD-Produktionen zu hören. Er schrieb Musik für Radioproduktionen, Hörspiele und Theater, sowie fürs Fernsehen, so erst kürzlich für die Erfolgsserie Babylon Berlin, in der er auch auftrat. Konzertreisen mit verschiedensten Jazz Ensembles und als Solist zeitgenössischer Musik brachten ihn seither in über 60 Länder auf fünf Kontinenten. 2016 war er Projektleiter des deutsch-afghanischen Musikprojekts ,SAFAR‘ der HfM Franz Liszt in Weimar mit Konzertprojekten in Afghanistan und Deutschland. Er gewann verschiedene Preise, u.a. mit Kalle Kalima den Neuen Deutschen Jazzpreis 2008, im Frühjahr 2020 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik mit der Band "Shake Stew" und war gleich zweimal Preisträger beim Deutschen Jazzpreis 2021 (Kategorie "Band international" mit Shake Stew und "Großes Ensemble des Jahres" mit dem Andromeda Mega Express Orchestra). Er erhielt über die Jahre mehrere Förderstipendien des Berliner Senats und ist musikalischer Leiter bei Tim Fischer.
Sebastian Merk
Sebastian Merk ist ein in Berlin lebender Multiinstrumentalist, Komponist, Produzent und Videokünstler. Seit dem Jahr 2000 prägt er die Improvisations- und Jazzszene und arbeitete mit Größen wie Lee Konitz, Ernie Watts, Mark Murphy, Kurt Rosenwinkel und Till Brönner zusammen. Neben seinem virtuosen Schlagzeugspiel überzeugt Merk als Keyboarder, Pianist, Gitarrist und Klangkünstler mit visionären Konzepten. Seine vielfältige Karriere umfasst zahlreiche Bands, Projekte, Theaterproduktionen und Veröffentlichungen. Er trat auf renommierten Festivals wie den Stuttgart Jazz Open, dem Deutschen Jazzfestival Frankfurt, dem Jazzfest Berlin und JazzBaltica auf. Internationale Tourneen führten ihn unter anderem in die USA, Europa, Südostasien, Südamerika, Japan, Russland und die Ukraine. Zu seinen musikalischen Weggefährten zählen Johannes Enders, John Schröder, Christian Weidner und Sebastian Studnitzky. Mit seinem aktuellen Solo-Projekt "Merkur" verbindet er Elektronik, Improvisation und technischen Forscherdrang zu einem multimedialen Gesamtkunstwerk. Seit 2020 ist er zudem als Videokünstler tätig und hat zahlreiche Musikvideos für verschiedene Künstler produziert. Darüber hinaus ist er ein regelmäßiger Partner in Bands von Matthias Schriefl und Céline Rudolphs „Soniqs“. Sebastian Merk lebt in Berlin und ist als Professor für Schlagzeug (Jazz/Rock/Pop) an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden ein zentraler Impulsgeber der deutschen Jazzszene.
Von der A5 kommend fahren Sie auf der B460 in Richtung Stadtmitte bis die Straße auf die B3 (Ludwigstraße) stößt. Hier biegen Sie rechts ab und fahren gerade aus bis die B3 die Gräffstraße kreuzt. Biegen Sie hier links in die Gräffstraße. Nach ca 200m haben Sie die Tiefgarage Stadthaus erreicht.
Von der B3 aus fahren Sie die B3 in Richtung Stadtzentrum, bis Sie zur rechten oder zur Linken die Gräffstraße sehen. Biegen Sie dort in die Gräffstraße ab. Die Tiefgarage Stadthaus liegt nach ca. 200m auf der linken Seite.
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In der Altstadt von Heppenheim bestehen keine Partkmöglichkeiten!
Die Tiefgarage Stadthaus in der Gräffstraße ist täglich von 6:00 bis 2:00 durchgehend geöffnet. Sie liegt nurv wenige Gehminuten vom Amtshof entfernt. Ab 19:00 ist das Parken kostenfrei!
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